Gréckokatolícky chrám Zosnutia presvätej Bohorodičky v Trebišove

Der Bau der griechisch-katholischen Kirche der Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin in Trebišov steht in engem Zusammenhang mit Migrationswellen aus den nordöstlichen Regionen Oberungarns in die fruchtbareren Gebiete von Zemplín während der ruthenischen Kolonisation im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Im Jahr 1720 gab es in Trebišov nur 36 bürgerliche Haushalte; viele Häuser waren verlassen und die Felder lagen brach.

Laut dem griechisch-katholischen Kirchenregister, das ab 1776 geführt wurde, existierte in Trebišov bereits eine ältere Pfarrei, was auf eine frühere Kirche hinweist. Diese ursprüngliche Kirche war vermutlich aus Holz mit Strohdach und reichte für die wachsende Zahl der Gläubigen nicht mehr aus.

Aufgrund der steigenden Zahl der Gläubigen wurde am 28. August 1817 der Grundstein für eine neue steinerne Kirche gelegt. Der Architekt Jozef Turčáni entwarf ein großzügiges Gebäude für die Bedürfnisse der wachsenden Gemeinde. Die Kirche wurde zwischen 1818 und 1825 erbaut und am 28. August 1825 feierlich geweiht.

Auch tragische Ereignisse prägten die Geschichte. Am 3. Juli 1844 stürzte der Kirchturm infolge einer Naturkatastrophe ein und wurde 1855 wieder aufgebaut. Nach einem Brand im Jahr 1876 wurden die Glocken zerstört und später ersetzt. 1886 wurde die Innenausstattung mit Ikonostase und Kanzel abgeschlossen, gefertigt vom Holzschnitzer Peter Kovaliczky.

Die zentrale Ikone zeigt die Entschlafung der Gottesmutter, begleitet von Christus, der Gottesmutter und dem heiligen Nikolaus. Weitere Reihen zeigen das letzte Abendmahl und die zwölf großen Kirchenfeste. Darüber befinden sich Apostel-, Propheten- und Patriarchenikonen sowie die Golgota-Szene.

Im Laufe der Zeit wurde die Kirche weiter erweitert: 1901 wurde eine Sakristei angebaut, der Innenraum gefliest und 1907 Buntglasfenster eingesetzt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde eine neue Glocke angeschafft. Die Umfriedung der Kirche wurde 1903 mit einem schmiedeeisernen Tor abgeschlossen.

Quelle: www.trebisov.sk

Chrám zosnutia Presvätej Bohorodičky, Jána Kostru, Trebišov
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