Kostol Narodenia Panny Márie v Malej Vieske

Die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria in Malá Vieska, heute Teil der Gemeinde Družstevná pri Hornáde, besitzt eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Die ursprüngliche Kirche wurde 1433 erbaut. Im 16. Jahrhundert kam sie unter protestantische Kontrolle, die bis 1698 andauerte, und zu Beginn des 18. Jahrhunderts, insbesondere zwischen 1707 und 1714, befand sich die Kirche erneut in protestantischer Hand.

Im Jahr 1733 wurde die Kirche von der Stadt Košice renoviert. Ihre Bedeutung wuchs, als 1773 eine Kopie der wundertätigen Pócser Ikone in die Kirche gebracht wurde. Dieses Ereignis zog große Aufmerksamkeit der Gläubigen auf sich, und die Kirche wurde zu einem Wallfahrtsort für griechisch-katholische und später auch römisch-katholische Pilger. Da die alte Kirche nicht groß genug war, um die wachsende Zahl der Pilger aufzunehmen, insbesondere zum Fest der Geburt der Jungfrau Maria, entschied die Stadt Košice den Bau einer neuen Kirche.

Im Jahr 1803 wurde auf einer Anhöhe nahe dem Wald eine neue Kirche im spätbarocken Stil errichtet. Diese Kirche wurde zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Am 29. Oktober 1831 gewährte Papst Gregor XVI. den Pilgern, die die Kirche zum Fest der Geburt der Jungfrau Maria besuchten, einen vollkommenen Ablass, was die spirituelle Bedeutung des Ortes weiter stärkte.

Informationen entnommen von:
www.keturist.sk

Pútnický kostol narodenia Panny Márie, Trebejovská 4, Družstevná pri Hornáde
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