Železiarenská ulica v Košiciach vo filme Vojna policajtov
Der Film Vojna policajtov wurde von Rudolf Biermann nach einer Vorlage und einem Drehbuch von Arpád Soltész inszeniert. Der Film entstand 2024 als slowakische Produktion. In den Haupt- und Nebenrollen spielen Alexander Bárta, Juraj Loj, Patrik „Rytmus“ Vrbovský, Róbert Jakab, Marián Mitaš, Anežka Petrová, Jakub Štáfek, Ady Hajdu, Barbora Švidraňová, Annamária Janeková, Jevgenij Libezňuk, Erik Ollé, Jakub Rybárik, Branislav Bystriansky und weitere. Der Film spielt auch in der Železiarenská-Straße in Košice in der Zeitsequenz der dreiundachtzigsten Minute.
Vojna policajtov ist eines der größten Filmprojekte, das in Košice gedreht wurde und gleichzeitig dort spielt. Die Handlung basiert auf dem erfolgreichen Buch Hnev – Vtedy na východe des Journalisten Arpád Soltész und schöpft aus der Atmosphäre der unruhigen neunziger Jahre sowie aus dem Milieu der ostslowakischen Mafia. Der einzelgängerische Polizeiermittler Miky Miko (Alexander Bárta) kennt sich in der Welt rivalisierender Gangs, korrupter Polizisten und lokaler Unternehmer bereits gut aus. Diese Welt hat ihn gelehrt, niemandem zu vertrauen, weshalb er gelernt hat, allein zu arbeiten. Von oben wird ihm jedoch der Polizeipartner Igor Molnár (Juraj Loj) zugeteilt, der irgendwie nicht in die Gleichung einer funktionierenden Zusammenarbeit passt. Die lokale Mafia arbeitet stillschweigend mit Geheimdiensten und korrupten Polizeikräften zusammen. Trotz anfänglicher Abneigung stellen beide zunehmend fest, dass sie vieles gemeinsam haben. Beide wollen den Sinn ihrer Arbeit verändern, nachdem ihr Kampf gegen das Verbrechen bisher erfolglos geblieben ist. Regisseur und Produzent Rudolf Biermann besetzte Patrik „Rytmus“ Vrbovský in der Hauptrolle des Gegenspielers und den gebürtigen Košicer Alexander Bárta in der Rolle des Polizisten Miky. Die zahlreichen Statisten und Nebenrollen wurden von mehr als dreihundert nicht professionellen Filmbegeisterten übernommen, die kostenlos, für einen symbolischen Euro oder für eine Einladung zur Vorpremiere am Dreh teilnahmen. Etwas Vergleichbares war bisher keinem anderen Film gelungen.
Im Frühjahr 2023 wurde in der Železiarenská-Straße im Stadtteil Košice-Šaca gedreht. In den Räumen nahe der Eisdiele entstand die Filmkneipe Patkaň. Gedreht wurde auch in einer privaten Wohnung mit Terrasse, wo außerdem die Szene einer nächtlichen Autoexplosion auf dem Parkplatz entstand. Für die Dreharbeiten der Explosion wurde das gesamte Stadtviertel vorbereitet, besonders die Straße und ihre Umgebung, damit es nicht mit einem echten Verbrechen verwechselt wurde. Die Filmdetonation und das Feuer wurden auf dem Platz vor dem Wohnhaus in der Železiarenská-Straße aufgenommen. Die mehrstündigen Nachtaufnahmen waren für Šaca ein außergewöhnliches gesellschaftliches Ereignis. Eine der Wohnsiedlungsszenen stammt aus der Umgebung des Wohnhauses in der Stromová-Straße. Der Film-Boxring mit blauer Oberfläche befindet sich im Fitnesszentrum in der Toryská-Straße. Die Szenen mit der Garage des Albaners stammen aus der Košicer Magnezitárska-Straße. Treffpunkt von Miky mit Molys Partner und Šlezi war ein Café in der Vrátna-Straße. Košická Jahodná diente als Drehort für actionreiche Verfolgungsjagden mit Autos und die Krankenhaus-Szenen entstanden im St.-Michael-Krankenhaus in der Murgašová-Straße. Während der Dreharbeiten wurde auch die Hauptstraße in Prešov in der Nähe der Mariensäule und der Jesusstatue in die neunziger Jahre zurückversetzt, wo auch der letzte historische Oberleitungsbus zu sehen ist. Gedreht wurde außerdem direkt auf der örtlichen Polizeistation. Ihr Äußeres bildete das Verwaltungsgebäude im Zentrum von Spišská Nová Ves. In Banská Štiavnica wurde im Sitz des Slowakischen Bergbauamtes am Radničné námestie sowie im Gebäude des Bergbaumuseums im Freien gedreht. Das Schwimmbecken, in dem Miky schwimmt, war in Wirklichkeit das städtische Hallenbad von Banská Štiavnica. Der Film wurde außerdem im weiteren Zentrum von Košice gedreht.
Autor des Textes: Tomáš Galierik


















