Dóm svätej Alžbety v Košiciach vo filme Babie leto

Der Film wurde von Gejza Dezorz nach seinem eigenen Drehbuch inszeniert. Der Film entstand 2013 als slowakische Produktion. In den Haupt- und Nebenrollen spielen Alexander Bárta, Jevgenij Libezňuk, Peter Nádasdi, Igor Krempaský, Agi Gubíková, Jaroslav Mottl, Rastislav Rogel, Aladár Slepčík und weitere. Der Film spielt auch in der Hlavná-Straße in Košice in der Sequenz der sechsundsechzigsten Minute.

Der slowakische Thriller Babie leto erzählt die Geschichte von Miro (Alexander Bárta), der in früheren Kreisen unter dem Namen Biely bekannt war. Nach zehn Jahren kehrt er aus Leopoldov in die Stadt zurück, in der er einst lebte und etwas bedeutete. Die Košicer Mafia informiert sich gegenseitig über seine Entlassung aus dem Gefängnis, doch noch weiß niemand sicher, ob schlechtere Zeiten bevorstehen. Zehn Jahre im Gefängnis kosteten ihn seine Ehre, einen Teil seines Lebens und auch seine Familie. Er kehrt scheinbar für einen Neuanfang nach Košice zurück. In Wirklichkeit ist er jedoch entschlossen, sich an bestimmten Menschen für alles zu rächen, was er verloren hat. Nach und nach besucht er seine alten Bekannten und bricht mehrere Brücken hinter sich ab, von denen er weiß, dass er sie nie wieder überqueren wird.

Der erste deutlich auf Košice bezogene Film, der sich offen zur Stadt und ihren konkreten Orten bekennt, stammt vom Regisseur und gebürtigen Košicer Gejza Dezorz. Die Hauptrolle des Biely wird ebenfalls vom gebürtigen Košicer Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Alexander Bárta gespielt. Der Mafia- und Kriminalfilm verzichtet nicht auf typische Košicer Schauplätze, Symbole und bekannte Orte wie den Elisabeth-Dom. In vielen Szenen erkennen Einheimische sofort die Drehorte, und auch der lokale Dialekt kommt authentisch zur Geltung. Der Film wurde zudem an weiteren Orten im erweiterten Zentrum von Košice gedreht.

Autor des Textes: Tomáš Galierik

Elisabeth-Dom
Das Wahrzeichen der Stadt ist der gotische Elisabeth-Dom, die größte Kirche der Slowakei und zugleich die östlichste Kathedrale westlichen Typs in Europa. Das Bauwerk bewahrte zahlreiche originale gotische Elemente und wertvolle Kunstwerke, darunter das wunderschöne Nordportal mit einem Tympanon, das das Jüngste Gericht darstellt. Im Inneren der Kirche verdient besonders der vierflügelige Hauptaltar der heiligen Elisabeth aus den Jahren 1474 bis 1477 Aufmerksamkeit, der die größte europäische Sammlung von 48 gotischen Tafelgemälden enthält. Ebenfalls bemerkenswert ist der einzige vollständig aus Metall gefertigte Altar Europas, der angeblich aus Waffen des Ersten Weltkriegs gegossen wurde. Außerdem können Besucher mehrere seltene Reliquien und Reliefs bewundern oder die einzigartige Möglichkeit nutzen, die Königstreppe zu besteigen, eine von nur fünf doppelten Wendeltreppen aus der Gotik in Europa.

Dóm sv. Alžbety, Košice
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