Hornád-Schlucht
Eine besondere Stellung unter den Naturwerten des Slowakischen Paradieses nimmt die Hornád-Schlucht (Prielom Hornádu) dank ihrer langen touristischen Geschichte ein. Bei starkem Frost und ausreichender Eisdicke kann man diese adrenalingeladene Route entlang des Hornád zu Fuß, auf Langlaufskiern oder mit Schlittschuhen direkt auf der zugefrorenen Flussoberfläche genießen.
Eislaufen
Wir laden Sie ein, durch die Hornád-Schlucht zu Schlittschuh laufen. Das Eis ist hier so fest wie die Felsen entlang der Ufer. Wenn der Fluss vollständig zufriert, verwandelt sich die Hornád-Schlucht in die längste Eisbahn des Landes. Eine solche lange „Gleitstrecke“ gibt es auf keiner anderen Eisbahn. Im Winter gehört sie zu den attraktivsten Orten im Slowakischen Paradies.
Die gefrorene Schlucht bietet eine bis zu 12 Kilometer lange Eislaufstrecke. Der erste dokumentierte Durchgang auf der zugefrorenen Oberfläche fand im Februar 1906 statt. Schließen Sie sich denen an, für die diese Durchquerung seither ein unvergessliches Erlebnis ist. Die gefrorene Oberfläche bietet einen völlig neuen Blick auf die Umgebung. Manche bevorzugen auch das nächtliche Eislaufen, das besonders romantisch ist.
Der Hornád hat ein canyonartiges Tal geformt, dessen Hänge stellenweise mehr als 300 Meter über dem Flussbett liegen. Besonders attraktiv sind die Abschnitte, in denen man im Sommer über in den Fels eingelassene Eisenstufen direkt über dem Fluss läuft. Im Winter gehört dieser Raum unter den Tritten jedoch den Besuchern. Ein unvergessliches Erlebnis.
Das Tempo kann jeder selbst wählen und an die eindrucksvolle Natur anpassen. Informationen über die Eisbedingungen erhält man bei der Bergrettung.
Winterwandern
Die attraktivsten Abschnitte sind jene, die das Slowakische Paradies weithin bekannt gemacht haben – dort, wo der Weg über Eisenstufen direkt über dem Hornád verläuft. Durch die Schlucht führt auch der gleichnamige Lehrpfad Prielom Hornádu.
Der erste Abschnitt verläuft durch ein exponiertes Canyongelände und erfordert besondere Vorsicht, daher werden Steigeisen empfohlen. Der zweite Abschnitt führt über bequeme Waldwege, nur der kurze steile Anstieg zum Ihrík-Kamm ist anspruchsvoller.
Die Hornád-Schlucht nimmt aufgrund ihrer touristischen Geschichte eine besondere Stellung ein. Der Fluss hat sich tief in das Gestein eingeschnitten und dabei nicht nur die Schlucht selbst, sondern auch Zuflüsse (Lesnica, Veľká Biela Voda, Biely Potok) mit Wasserfällen und Kaskaden geschaffen.
Die Schlucht war nicht immer durchgehend begehbar. 1960 begann der Bau einer Hängebrücke am Eingang der Kláštorská-Schlucht, und 1974 wurde der schrittweise Bau des „Horské-Záchranné-Služba-Weges“ abgeschlossen. Dieser umfasst 7 Metallbrücken und Stege, etwa 320 Meter Ketten in exponierten Felsbereichen, 140 Trittstufen und rund 70 Meter Holzstege.
Nach der Durchquerung dieser Schlucht kann man die intensiven Naturerlebnisse mit einem historischen Spaziergang in der Stadt Spišská Nová Ves ausgleichen.























