Hrad Kazimír (zrúcanina)

Die Burgruine Kazimír befindet sich im Dorf Kazimír auf dem Hügel Hrunok. In der Nähe der Burg steht eine kleine Kirche der reformierten Kirche, die heute der lokalen calvinistischen Gemeinde dient. Das heutige Dorf Kazimír entstand in den 1950er Jahren durch den Zusammenschluss zweier benachbarter Dörfer, die heute seine Ortsteile bilden: Veľký Kazimír und Malý Kazimír.

Von der Burg Kazimír ist bis heute nur eine einzige Wand des ehemaligen Hauptwohnturms (Donjon) erhalten geblieben, mit einer Fensteröffnung sowie einigen Mauerresten im Burggelände. Dieser rechteckige Turm diente sowohl als Wohnraum als auch im Bedarfsfall als Zufluchtsturm.

Die Burg war relativ klein und ihr Grundriss veränderte sich auch später kaum. Sie hatte vermutlich eine Wach- und Kontrollfunktion über eine wichtige Straße zwischen der Region Zemplín und dem Slanecer Pass. Sie wurde wahrscheinlich Ende des 13. Jahrhunderts nach dem Mongolensturm 1241–1242 errichtet, als König Béla IV. den Bau von Steinburgen zur Landesverteidigung förderte.

Die Burg wurde vermutlich im 15. Jahrhundert während der Herrschaft von Matthias Corvinus aufgegeben.

Quelle: www.keturist.sk

Hrad Kazimír, Kazimír
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