Palcmanská Maša
Wo sonst als im Paradies kann man Glückseligkeit und berauschende Freude erwarten? Hier steht alles zur Verfügung, was man braucht: angenehme winterliche Sonnenstrahlen – weder stechend noch grell –, therapeutisch wirkende frische Luft mit dem Duft von Kiefern, Buchen und Fichten, eine sanfte Brise im Haar, das ruhige „hibernierende“ Plätschern der klaren Gewässer der Palcmanská Maša oder – bei stärkerem Frost – die spiegelnde Reflexion des azurblauen Himmels und der „schneeartigen Zuckerwatte“ auf der Eisdecke.
Eislaufen
Eislaufen auf der riesigen Fläche der Palcmanská Maša würde selbst Evgeni Plushenko neidisch machen. Wunderschöne Landschaften und majestätische Bäume schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Es handelt sich zudem um die größte Wasserfläche im Slowakischen Paradies. Für Touristen liegt sie sehr günstig, nahe einem Dorf, das ein wichtiges Zentrum des Tourismus im südlichen Teil des Nationalparks ist.
Das riesige gefrorene Wasserreservoir zieht sowohl Eisläufer als auch Spaziergänger an.
Eisbaden (Abhärtung)
Wie wäre es mit einer Abkühlung in der Palcmanská Maša – dem kältesten und höchstgelegenen Stausee der Slowakei (fast 800 m ü. M.), direkt am Rand der Welt, hier im Paradies? Das Wasser ist erfrischend und wunderbar klar. Der Fluss Hnilec, der den Stausee speist, entspringt nur wenige Kilometer entfernt am Fuße der Kráľova hoľa und fließt durch unberührte Natur in den Stausee.
Kannst du dir diese märchenhaft klare Eisschicht vorstellen, durch die man im Winter bis in die Tiefe der Maša sehen kann? Also Mütze auf, Neoprenschuhe an, alles ausziehen außer Badebekleidung und ab ins Wasser bis zum Hals! Und wenn es draußen eisig kalt ist und man sich „durchkämpfen“ muss, lass dich nicht abschrecken – im Gegenteil, sei mutig und schlag dir dein eigenes „Becken“ ins Eis. Die Endorphine danach sind jede Anstrengung wert.
Wandern in der Umgebung
Der größte Stausee des Slowakischen Paradieses und zugleich der kälteste Stausee der Slowakei liegt bei der Gemeinde Dedinky im idyllischen Hnilec-Tal. Er wird von den märchenhaften steilen Kalksteinfelsen des Geravy-Plateaus umrahmt.
Unabhängig von Alter, Kondition oder Erfahrung ist eine Wanderung durch dieses Paradies ideal. Besonders für den Kopf – Stress und Sorgen verschwinden und werden durch positive Gedanken und neue Energie ersetzt.
Vom Dobšinská-Hügel bietet sich eine wunderschöne Aussicht. Der Wanderweg ist knapp 5 km lang und umfasst 5 Stationen. Es handelt sich um eine leichte bis mittelschwere Route, die auch eine Zeitreise ermöglicht, etwa ins 15. Jahrhundert, als entlang des Hnilec kleine Eisenhütten und Siedlungen entstanden.
Die Siedlung Dobšinská Maša entstand während des Aufstands von Franz II. Rákóczi (1708–1711) bei einem „slowakischen Ofen“. Nach dem Aufstand verschwand sie, wurde später jedoch wieder aufgebaut.
Im nahegelegenen Dorf Stratená empfiehlt sich der barrierefreie Lehrpfad Stratenský Canyon. Außerdem gibt es die weniger bekannte Stratenská Schlucht mit Wanderwegen, Brücken und Leitern.
Etwa 10 km vom Stausee entfernt befindet sich die weltberühmte Dobschauer Eishöhle, in deren Umgebung auch Reiten möglich ist.





















