Kysacká jaskyňa

Die Kysak-Höhle ist ein Naturdenkmal am nordöstlichen Hang des Hora-Berges, etwa 1 km westlich der Gemeinde Kysak. Die Höhle wurde 1911 beim Steinbruchabbau entdeckt und wurde bald zum Interesse von Einheimischen und Fachleuten. Mit einer Länge von 72 Metern ist sie für ihren reichen Tropfsteinschmuck bekannt, darunter gut erhaltene Stalaktiten, Stalagmiten und Sinterwasserfälle.

Die Geschichte der Höhle ist dramatisch, denn kurz nach ihrer Entdeckung gab es Versuche, sie zu schließen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aufgrund von Streitigkeiten zwischen der Gemeinde und dem Karpatenverein, der die Höhle in ewige Pacht übernehmen wollte, wurde die Höhle jedoch beschädigt. Unbekannte Vandalen zerstörten einen großen Teil der Tropfsteinverzierungen, noch bevor Schutzmaßnahmen umgesetzt werden konnten.

Das Innere der Höhle ist in zwei Hauptgänge unterteilt. Im rechten Teil befindet sich die Otto-Halle mit einer Tropfsteinsäule, dem Babylonischen Turm und einem Kamin, in dem sich keine neuen Tropfsteinformationen mehr bilden. Der linke Teil enthält die Dvorana, eine zehn Meter hohe Halle, sowie einen kleineren Seitenraum namens Theater. Von der Dvorana führt ein Durchgang in die Eingestürzte Halle mit mehreren verschütteten Gängen.

Die Kysak-Höhle ist außerdem ein bedeutendes Winterquartier für sieben Fledermausarten, darunter die Kleine Hufeisennase, die Gemeine Fledermaus und die Große Hufeisennase. Derzeit werden Maßnahmen ergriffen, um die Höhle sicher zugänglich zu machen. Der Weg zur Höhle beginnt in der Gemeinde Kysak, dauert etwa 15 Minuten und ist auch für weniger anspruchsvolle Touristen geeignet.

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Kysacká jaskyňa, Kysak
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