Ortodoxná synagóga v Pribeníku
Die Synagoge im Dorf Pribeník gehört zu den kleinen, aber architektonisch wertvollen Denkmälern des jüdischen Kulturerbes in der Ostslowakei, nahe der Grenze zu Ungarn. Es handelt sich um ein sorgfältig restauriertes eklektizistisches Bauwerk, das mehrere seiner ursprünglichen architektonischen Elemente bewahrt hat. Die Fassade ist durch rundbogige Fenster, ein ausgeprägtes Gesims und einen Giebel mit Davidstern sowie den Tafeln Moses gekennzeichnet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erging es der Synagoge ähnlich wie vielen anderen ländlichen Synagogen der Region. Nach der Deportation der jüdischen Bevölkerung verlor sie ihre ursprüngliche Funktion und wurde viele Jahre als Lager genutzt, etwa für Getreide oder landwirtschaftliche Materialien. Dies veränderte zwar ihren Zustand, verhinderte jedoch ihren vollständigen Verfall.
Ein wichtiger Wendepunkt kam 1996, als das Gebäude in den Besitz der Gemeinde Pribeník überging. Danach begann die Restaurierung, die etwa zehn Jahre später abgeschlossen wurde. Dadurch konnte das wertvolle historische Gebäude erhalten und würdig wiederhergestellt werden.
Heute dient die Synagoge als Galerie der Nationen, in der regelmäßig Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Sie bildet damit eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart.
Quelle: zusammengestellt aus öffentlich zugänglichen regionalen und kulturhistorischen Informationen zur Synagoge in Pribeník.


















