Vstupný areál U.S.Steel Košice vo filme Ohnivé križovatky

Der Film Ohnivé križovatky wurde von Miroslav Horňák nach dem Drehbuch von Pavol Gejdoš senior inszeniert. Der Film entstand 1974 als tschechoslowakische Produktion. In den Haupt- und Nebenrollen spielen Ján Mistrík, Vladimír Durdík jr., Hana Prymusová-Lelitová, Vladimír Kostovič, Ľudovít Greššo, Viera Strnisková, Michal Kožuch, Soňa Drnková, Viktor Blaho, Jozef Mihálik, Jozef Bednárik, Gita Strížencová-Mišurová, Alena Janošková und weitere. Der Film spielt auch im heutigen Eingangsareal von U.S. Steel Košice in der sechsundsiebzigsten Minute.

Der Film Ohnivé križovatky erzählt die Geschichte der Familie Beluš, die über Generationen hinweg ein ehrliches und völlig anderes Leben führte, als es nach der Kollektivierung des Bodens und der Vergesellschaftung der Landwirtschaft von allen erwartet wurde. Bereits die Eröffnungsszene steht im Zeichen von Ruhe und Freiheit, während Pferde friedlich um den ruhenden Andrej grasen. Die ganze Ruhe und Idylle wird jedoch durch eine Kolonne schwerer Maschinen gestört, die mit der Absicht kommt, die fruchtbare Landschaft für den Aufbau der Industrie zu verändern. Die Familie sieht sich plötzlich großen Veränderungen gegenüber, gegen die sie zu machtlos ist, um etwas ändern zu können. Von allen Seiten hören sie, was das neue eisenverarbeitende Werk bringen wird, und selbst jene loben es, die die Stahlwerke im amerikanischen Pittsburgh erlebt haben. Die jungen Beluš-Brüder Andrej (Vladimír Durdík) und Šimon (Ján Mistrík) gehen zum Militär, wo sie Ausbildung und Arbeit im Zusammenhang mit den Stahlwerken erwartet. Jeder von ihnen erlebt seine eigenen Probleme, Lieben und Sorgen. Weitere Schwierigkeiten bereitet ihnen ihr Freund Jano (Jozef Bednárik), der ein unverbesserlicher Alkoholiker ist. Andrej hat die Adresse eines schönen Mädchens aus Třinec verloren, das er gerne wiedersehen möchte. Als sich die Möglichkeit ergibt zu entscheiden, wo sie ihre Ausbildung fortsetzen, wählt Andrej für alle drei Třinec aus. Er hofft dabei, die unbekannte Adela wiederzutreffen. Zusammen mit ihm reisen widerwillig auch sein Bruder und der unverbesserliche Jano ab. Ihr Aufenthalt in Třinec wird durch die plötzlich unsichere Zukunft der Stahlwerke in Košice und den Sinn ihrer Ausbildung erschwert.

Der Aufbaufilm über die Errichtung eines großen ostslowakischen Stahlwerks nutzte Aufnahmen von einer echten Baustelle. Gedreht wurde auch in den realen Stahlwerken der tschechischen Stadt Třinec, und die Kameras gelangten sogar bis in die belarussische Stadt Minsk. Das vorübergehend gestoppte Stahlwerksprojekt wird am Ende des Films erfolgreich wiederbelebt. Die Schlussszenen des Films zeigen das neu errichtete Stahlwerk, neue Wohnsiedlungen und weitere Bauwerke. Nach einer kurzen Aufnahme der Burg Orava erscheinen nach der neunundsechzigsten Minute des Films die Hohe Tatra, unmittelbar danach fährt ein Auto mit tschechoslowakischer Flagge durch die Toryská-Straße, im Hintergrund die Plattenbauten der Nešporova-Straße. Die filmische Eröffnungsfeier des Stahlwerks findet auf der Zufahrtsstraße direkt vor dem Werk mit Blick auf das Verwaltungsgebäude statt. Der dreieckige Brunnen vor dem Verwaltungsgebäude ist in der achtundsiebzigsten Minute sowie in der letzten Filmszene zu sehen. Andrej begrüßt an diesem Ort den kleinen Šimon. Seit 2023 wurde das Brunnenbecken in einen einzigartigen hydro-botanischen Ort umgewandelt, der den Raum belebt. Mit seiner technischen und botanischen Gestaltung ähnelt er dem Biotop eines Altarms eines Flusses. Der Film wurde auch am Urban-Turm gedreht.

Autor des Textes: Tomáš Galierik

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